Gestern lief in der ARD "Es ist nicht vorbei" mit Anja Kling und Ulrich Noethen über eine ehemalige Insassin des DDR-Frauengefängnisses Hoheneck.

Subtrahiert man mal die Thrill, Emotion und Suspense geschuldeten dramatischen Elemente, dann wurde deutlich, mit welcher Grausamkeit, Gefühllosigkeit und welch paranoidem Verfolgungswahn die DDR-Obrigkeit beispiels- weise Ausreisewillige quälte.

Bestätigt wurde das auch durch die sich anschließende halbstündige Dokumentation, in der Betroffene persönlich zu Wort kamen und nach stellenweise 40 Jahre zeitlichen Abstands Tränen immer noch nicht zurückhalten konnten.

Zerstörte Biografien, Risse quer durch Familien und schwer traumatisierte Menschen - was man dort zu sehen bekam, war ein Parforceritt durch den Orwell-Staat.

Bricht man das System auf die Menschen herunter, die es verfolgt, bespitzelt und gefoltert hat, wird deutlich, um was für ein Schweinesystem es sich handelte.

Diese Akte darf so schnell keinesfalls geschlossen werden und mein Hass auf Relativierer und Geschlichtsklitterer, sogar auf linke Betonköpfe, die - persönlich vielleicht sogar unschuldig - bestimmte Wahrheiten einfach nicht zur Kenntnis nehmen, hat mal wieder fette neue Nahrung erhalten.  Diese Leute "profitieren" - leider - vom langen Schatten des unmenschlichen Naziregimes.

10.11.2011

 

 

 

Meine allerwärmsten Glückwünsche an das neue Dreamteam!

Im Übrigen:

Gesine, hör´ die Signale, auf zum letzten Gefecht, die Wagenknecht erkämpft das Vorsitzrecht...

13.11.2011

 

 

"Die SED mutierte zur PDS, dann zur honigsüßen Die Linke", schreibt Freya Klier in einem Beitrag, in dem sie die staatlich organisierte Fremdenfeindlichkeit in der DDR und den dort massiv grassierenden Antisemitismus geißelt.

Entsprechend langjähriger Erfahrung mit Agitprop hat man obige Attribute nach der Wende - offensichtlich erfolgreich - dem Westen angepfropft.

Die alten Bundesländer sind, was das rechte Geschmeiß angeht, sicher auch keine gesellschaftlichen Leuchttürme, das was Frau Klier hier aber darstellt, lässt mich sprachlos zurück.

Was führen die Linken nicht alles im Munde von wegen Soziales, Menschenrechte und Integration. Ein Blick in ihre Geschichte entlarvt es als das was es ist.

22.11.2011 

 


Die Bonner Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hat neben einer offensichtlich mehr als respektablen Ausstellung  in der ehemaligen Grenzübergangsstelle Berlin-Friedrichstraße, dem sog. Tränenpalast, eine Website geschaltet, auf der man die Stätten der Unterdrückung der ehemaligen DDR virtuell besuchen kann.

Ein weiterer wichtiger Beitrag gegen das Vergessen und Relativieren. Meinen ausdrücklichen Dank dafür. 

15.11.2011

 


Das ostdeutsche Mittelgebirge Manfred Krug hat sich entschieden gegen einen Schlussstrich in der Stasi-Spitzel-Debatte ausgesprochen.

Wörtlich:"... Davon halte ich nichts. So etwas hat es nach dem Krieg, auch unter Adenauer, genug gegeben. Die sollen sich ruhig noch eine Weile gruseln davor, dass doch noch etwas rauskommt. Das ist doch wohl das Geringste, dass die Täter noch etwas Geduld aufbringen müssen...“.

Gut gebrüllt, Löwe.

2.2.2012

 


Präsident Assad ist wie wir hinreichend sicher wissen gerade dabei, den Teil der syrischen Bevölkerung zu massakrieren, der das Land nicht für den diesseitigen Teil des Paradieses hält.

Ungewohnt rasch haben EU, Arabische Liga und auch die Türkei Sanktionen gegen das Regime Assad verhängt. Alle Welt - vielleicht mit Ausnahme der Russen und der Chinesen - ist also der Meinung, dass da etwas läuft, was man keinesfalls tolerieren kann.

Ganz Gallien?  Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

In unserem Fall sind die Gallier die deutschen Linken. Bundestagsabgeordnete der Linken, darunter Diether Dehm und Sevim Dagdelen haben einen Aufruf der äh Dings ... "Bewegung Freundschaft mit Valjevo e.V. (Für Frieden, Freundschaft und Völkerverständigung)" unterzeichnet, in dem gefordert wird: Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!

Schuld an dem Salat dort sind die üblichen Verdächtigen, also die notorischen Amis und ihre willfährigen Helfer. Assad und Ahmadinedschad können für nix was.

Letztendlich freue ich mich über so etwas. Dieser Aufruf ist gleichzeitig so hundesgemein wie er gespenstisch dämlich ist, er ist ungewollt aber hoffentlich ein weiterer Sargnagel für die linken Bankrotteure, denn wie die Unterzeichnung beim geisitig mobilen Teil der deutschen Bevölkerung ankommt, kann man sich vorstellen und vielleicht erlebe ich noch den Wahltag, an dem diese Mischpoke hochkant aus dem Bundestag fliegt.

PS: Söben hat man nun dieses Ranwanz-Bild mit der linken Sevim veröffentlicht. Tatort: Hell´s Kitchen = The White House, Washington D.C.

Ob S.D. unmittelbar nach der Anfertigung des Lichtbildes und Abschaltung des schleimigen Lächelns zum aus Sicht der Linken dringend notwendigen Polit-Exorzismus bei der eher gequält fletschenden Dame in der Mitte geschritten ist weiß ich (noch) nicht.

12.1.2012

 


                                 

Camila Vallejo = business as usual.

Nimm ein hübsches, sympathisches Gesicht, ein nicht unberechtigtes Anliegen, einen real existierenden Missstand, ziehe alles wie einen Kaugummi einmal um den Erdball, garniere das Ganze mit gefühligem Blabla und schon hast du den nächsten linken Shootingstar. 

6.2.2012

 


Es war klar, dass die unfassbaren Taten der braunen NSU-Brut in Anspruch genommen werden würden. So geschehen dieser Tage von Janine Wissler, deren Immunität vom hessischen Landtag ebenso aufgehoben wurde wie die von Willi van Ooyen.


Hintergrund war die Blockade einer genehmigten Demo rechter Gruppen in Dresden vor zwei Jahren, an der die beiden Freiheitskämpfer beteiligt waren.

"Linke Antifaschisten" würden "angeklagt", während "eine mordende Nazi-Bande ein Jahrzehnt lang ungehindert von den Sicherheitsbehörden durch die Republik gezogen" sei, belferte sie.

Janine Wissler macht sich aber echt nicht so gut als Jeanne d´Arc bundesdeutscher Bürgerrechte.

Eigentlich tritt sie sie mit Füßen.

Und zwischen Aufhebung der Immunität und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens kann sie anscheinend auch nicht unterscheiden, ganz abgesehen davon, wie widerwärtig es ist, eine gruselige Mordserie rechter Irrer für eigene Interessen zu verwursten.

Diese Leute können einfach nicht aus ihrer Haut. Demonstrationsrechte sind nämlich nicht wie man glauben könnte abhängig von Genehmigungen, sondern von der richtigen Gesinnung.

Hat man letztere nicht, nützen einem auch Genehmigungen nichts.

Die sind dann reine Makulatur und können bzw. dürfen keinesfalls verhindern, dass linke (= aufrechte) Antifaschisten ohne Genehmigungen die Umsetzung der der anderen Seite erteilten Genehmigungen blockieren.

Und da spielt es natürlich auch überhaupt keine Rolle, dass man selbst Vereine wie die Farc oder die Hamas unterstützt, die noch nicht mal Grundrechte im Allgemeinen und Demonstrationsrecht im Speziellen buchstabieren oder schreiben können.

Wie gesagt, es regiert die Gesinnung. Die richtige Gesinnung.

Und die haben nur wir. Venceremos. 

6.2.2012

 


Katja Kipping und Bernd Riexinger heißen Klaus Ernst und Gesine Lötzsch seit Göttingen oder sollte man besser sagen Bernd Riexinger-Lafontaine?

Dietmar Bartsch wurde jedenfalls ausgebremst, Auftritt grinsender Lafontaine, donnernder Applaus, Tusch.

Und selbst ausgebremst hat sich zumindest in den Augen des Politbüros zweifelsohne jetzt der Linken-Kreisvorstand des Zollernalbkreises.

Begründung:"... Ursache für diesen Schritt ist die mehrheitlich beschlossene Abwendung der Bundespartei von demokratisch-sozialistischer Reformpolitik zugunsten einer zum Scheitern verurteilten Fundamentalopposition. Bernd Riexinger als herausgehobener Vertreter jener Mischung aus gewerkschaftlichen Dogmatikern und städtisch geprägten Demo-Linken wird Die Linke noch tiefer in die Krise treiben".

Und mit Hinweis auf die desaströsen 2,8% bei den jüngsten NRW-Landtagswahlen:" ...Die zum Wesen der Linken gehörende Leidensfähigkeit hat Grenzen."

Wenn die das schon selbst sagen...  

4.6.2012

 


Es ließ nicht lange auf sich warten...

Die schrille Katja hat, kaum Vorsitzender der Linken geworden, gleich Bundespräsident Gauck auf´s Korn genommen.

Der hatte bei der Führungsakademie der Bundeswehr für eine bessere Einbindung der Bundeswehr in die gesellschaftliche Diskussion angeregt, wozu auch gehöre, dass man breit über den Sinn von Auslandseinsätzen diskutiere und zwar nicht aus der üblichen, bequemen Haltung "Wir kämpfen bis zum letzten Amerikaner" oder "Ohne uns" heraus, sondern unter Abwägung aller Umstände, die dafür oder dagegen sprächen. Deutschland müsse sich seiner  Verantwortung stellen.

Das bezeichnete Kipping als "Kriegspropaganda" und bewies mal wieder, wie man mit Fertigbeton aus der Tüte in der Birne Nachdenkliches, das aus einer bestimmten Ecke kommt, nur deshalb beleidigt und polemisch kommentiert, eben weil es aus einer bestimmten Ecke kommt.

Von dem Umstand, dass es Gauck primär gar nicht um die Einsätze selbst ging, von historischen Bezügen und "einfach-mal-zuhören" will ich dabei gar nicht mal reden.

Unterste Schublade, intellektuell öde, business as usual eben. Bei ihrer Klientel wird sie mit diesem Mist aber sicher landen.

13.6.2012