"In der Heiligen Schrift steht, dass die Menschen von Zauberern und Hexen die Finger lassen sollten. Für Gott ist es ein Gräuel". Das ist nicht etwa aus dem Hexenhammer des Herrn Institoris, sondern eine brezelwarme Erklärung des Wiesbadener Pfaffen  Friedrich-Wilhelm Bieneck anno 2014, der wie so viele seiner Zunft natürlich ganz genau weiß, was der liebe Gott will und was nicht.

Ziel des evangelischen Bannstrahls ist ein Wiesbadener Kindergarten, in dem man Fasnachtsverkleidung  nur toleriert, wenn und soweit es keine Querverbindungen zum Magischen gibt. Kinder, die als Zauberer oder Hexen kommen, was in Zeiten von Harry Potter nichts gänzlich überraschen kann, müssen leider draußen bleiben oder auf "Superman" umschulen. 

21.2.2014


In eingeweihten Kreisen heißen die württembergischen Protestanten nur "Pietkong",

Das hat auch die Vikarin Carmen Häcker am eigenen Leib erlebt. Sie wurde gefeuert, weil sie einen Moslem aus Bangla-Desh heiratete. Das württembergische Pfarrgesetz, durchaus typisch für gleichlautende Regelungen bei anderen Landeskirchen, sieht zwingend vor, dass der Ehegatte eines Pfarrers der evangelischen Kirche angehören muss. Ausnahmen sind möglich, so ist man bei einer ökumenischen christlichen Ehe wohl mittlerweile etwas großzügiger.

Mittlerweile ist Häcker protestantische Pfarrerin in Berlin. Da hatte man wohl weniger Bauchschmerzen mit der interreligiösen Ehe.

1.6.2014



Nichts ist gut in Syrien und im Irak, Frau Käßmann, oder? Man hört indes so gar nichts von Ihnen, werte Friedens-freundin.

Liegt das daran, dass Sie gerade das Ticket ins Kalifat buchen, um den Gesprächskreis aus der Taufe zu heben, oder stricken Sie am Pace-Leibchen für Herrn al-Bagdhadi? 

8.8.2014


Bischöfin Junkermann von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland wollte 2010 auch mal was zur DDR sagen. Man solle "Menschen, die dem Regime nahe standen, nicht in Schubladen sperren". Aha. Unforced error, fromme Dame, möchte man rufen, denn die Aufarbeitung des mannigfaltigen und teils grauenhaften DDR-Unrechts lief bereits seit Jahren und die, die wirklich Ahnung davon hatten, kritisierten völlig zu Recht, dass man an einen Täter-Opfer-Ausgleich grundsätzlich denken könne, das setze aber voraus, dass sich Täter tatsächlich als Täter sähen und sich von ihren Taten distanzierten, woran es in weiten Teilen aber ganz massiv fehle. Wie puppenlustig und dreist ehemalige Kader agieren kann, man u.a. auch auf meiner Seite kAnalarbeiter nachlesen.

Aber zurück zur Sache, man ahnt jedenfalls, welche Kapazität da an maßgeblicher Stelle der protestantischen Kirche waltet, ein Verständnis-Junki(e) übelster Kajüte, keine Ahnung, keine Intelligenz und als Sahnehäubchen obenauf diese mainstreamige "Lasset-die-Kindlein-zu-.mir-kommen-Attitüde, puh, ganz schlimm.

Und sie hat es heuer wieder getan. Man solle bei den kommenden Landtagswahlen bloß nicht die AfD wählen, ließ sie ihre Schäfchen in einem Deutschlandfunk-Interview am 5.9.2014 wissen, denn die wolle ja den Menschen "Vorschriften machen", wie sie zu leben hätten. "Vermutlich" würden auch einige Mitglieder "nicht ganz klar für das allgemeine Recht der Menschenwürde eintreten". 

Vermutlich, eventuell, einige Mitglieder, blablabla, hat diese Frau, um es mit Boris Gruschenko zu sagen, an dem Glas genippt, aus dem immer der Dorftrottel trinkt? Was soll dieses Orakel, das einen nicht nähert quantifizierten Personenkreis pauschal und ohne Begründung unter Generalverdacht stellt? Und wenn in diesem Land politikseits Vorschriften im Akkord verabschiedet werden, dann doch von denen, mit denen Frau Junkermann auf du und du ist?!  Abgesehen davon, dass mir Manfred Güllner als AfD-Fresser vollauf reicht, was hat eine Landesbischöfin Wahlempfehlungen abzugeben, wobei ich anmerke, dass sie die NPD oder die Linke nicht ansatzweise erwähnt? 

Und was ist das mit dem "allgemeinen Recht der Menschenwürde" der syrischen und irakischen Mitbrüder und -schwestern, zu deren Vernichtung durch den IS speziell auch die evangelische Kirche schweigt, weil man ja nicht in Konflikt geraten will mit dem Islam und nolens volens dann auch die intellektuelle und moralische Verkommenheit eines Pazifismus´ à la Margot Käßmann offenbaren würde? 

7.9.2014




Ich hoffe und denke, dass sich die katholische Kirche in einigen Jahren vor Scham winden, die Hände kneten und Hilfe von ganz oben erbitten wird, wenn man sie daran erinnert, dass sie die eigenen Schäfchen weltweit, die Mörderbanden ausgeliefert sind, im Stich gelassen und sich vielmehr im Sinne der Begrpredigt verpflichtet sah, auf die AfD einzudreschen. Die schießt ja auch nicht zurück.

Von dem völlig durchgeknallten Protestantenstadl fange ich gar nicht erst an. Herr Bedford-Strohm ist ein würdiger Frontmann dieser moralisch derangierten Kirchentagscombo, Frau Kässmann hat uns unlängst in Ansehung der brutalen Terroranschläge in Brüssel und Lahore aufgefordert, den Tätern "mit Liebe zu begegnen".

David Berger fand die richtigen Worte zu diesem Monumentalversagen. Und die wundern sich, dass ihre Kirchen immer leerer werden.

30.3.2016


Ökumene des Grauens. Aktuell waren die Herren Marx und Bedford-Strohm zu Besuch in und bei der al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg. Beide hatten dafür ihr Brustkreuz abgelegt wie ein Bild mit dem Hausherrn zeigte. Es heißt nicht umsonst, ein Bild sage manchmal mehr als tausend Worte.
29.10.2016 


Gender unwissenschaftlicher und gefährlicher Hokus-Pokus? Uns doch egal.
8.12.2016