Wenn man dem aktuellen DIW-Wochenbericht (46/13) glauben darf, geht seit 20 Jahren die Einkommensschere stark auseinander und zwar egal nach welcher Berechnungs-methode (Gini, Theil oder MLD). Besonders stark war das der Fall unter der rot-grünen Regierung zwischen 1998 und 2005, die Einkommenszuwächse oben betrugen 15%, die Einbußen ganz unten über 10%. Seither flacht sich das Ganze wieder ab.

Billige Polemik ist trotzdem fehl am Platze, hier spiegeln sich auch schwierige Jahre für dieses Land. Man darf sich aber daran erinnern, wenn Ben Blümchen Gabriel oder der gewesene Jürgen die Backen aufblasen.

23.11.2013


Wow.

Schwarzer und die auch männliche Wir-backen-uns-die Welt-wie-wir-sie-uns-wünschen-Fraktion will die Prostitution abschaffen. Es regiert mal wieder der große Zynikerstadel und mittendrin natürlich die notorischen Hannes Jaenicke und Wolfgang Niedecken. Gräßlich.

Die Schlagzeile müsste richtig lauten "Prominente wollen die Prostitution in Deutschland verbieten, damit die Freier ins Ausland müssen und wir hier wieder gut schlafen können. Wo liegt eigentlich Thailand?"
Prostitution nennt man nicht umsonst das älteste Gewerbe der Welt und wird nur im Falle von (in manchen Kreisen sicher befürworteter) Massenkastration ihrem Ende entgegensehen. Sexualtrieb kann man nicht wegerziehen, sorry.

Niemand hat etwas dagegen, dass kriminelle Handlungen im Milieu bekämpft werden, aber diese Leute behandeln Prostituierte im wahrsten Sinne wie Müll.

In Afrika wachsen die Berge europäischen Problemmülls und in Südamerika versauen schmutzige Industrien ganze Landstriche, damit wir eine prima Müll- und Klimabilanz sowie allezeit ausreichend Alufolie haben.

Exportieren wir also die Prostitution wie unseren Problemmüll und die dreckige Industrieproduktion und alles ist gut.

Nebenbei berauben wir die Prostituierten damit auch der wenigen rechtlichen Möglichkeiten, die sie erst vor wenigen Jahren eingeräumt bekamen, anstatt sie zu renovieren und auszubauen wo nötig.

Zynisch. Wie ich schon sagte.

Und wie man sich dem Thema unvoreingenommen und ehrlich nähert, beweist Antonia Baum in ihrem Beitrag "Tun Sexarbeiterinnen ihre Arbeit gern" für die FAS vom 17.11.2013. Sie lässt dabei unter anderem eine dieser Sexarbeiterinnen das berufliche Credo wie folgt zusammenfassen: "Ich massiere lieber einem Mann mit Hingabe den Schwanz, als an der Kasse zu sitzen". 

23.11.2013

Nachtrag 30.11.2013: Auch Harald Martenstein hat für die ZEIT die hochautoritäre Denke hinter den Überlegungen dieser Prostitutions-Jagdgesellschaft aufgespießt.



Die im Oktober 2013 erschienene "Genderstudie 2013"  des Weltwirtschaftsforums WEF sieht Deutschland auf Platz 14 von 136 Staaten und bescheinigt dem Land, dass in kaum einem anderen Land Frauen eine höhere Gleichstellung in wirtschaftlicher Hinsicht als auch bei der politischen Mitsprache. Nähern wir uns dem Thema also hüben wie drüben mit der gebotenen Gelassenheit.

24.11.2013



Und hier noch die brandheißen Weihnachtsgrüße der Arschlöcher von der Antifa Freiburg.

31.12.2013



Nicht erst seit Beginn des Zschäpe-Prozesses mischen sich Wut, Spott und Häme über die Ermittlungsbehörden in die Äußerungen von Medien und Vertretern islamischer Verbände. Interessant ist daher dieser Artikel in SPIEGEL online aus 2011, in dem über Verwicklungen der Getöteten in den Dunstkreis von Ergenekon, tiefem Staat und Graue Wölfe spekuliert wird.  

31.12.2013


Ein Jahr sieben Monate auf Bewährung haben sie Sommers Theo aufgebrummt, weil er 650.000 Euro Steuern nicht bezahlt, sondern "vergessen"  hat. 
Na ja, nichts Neues möchte man meinen, allerdings war Sommer jahrzehntelang DIE Lichtgestalt für jeden halblebigen Gutmenschen und bildete sich ziemlich viel darauf an, auf der richtigen, guten, wahren (oder wie man jetzt sieht baren) Seite zu stehen, was ihm auch das Recht verlieh, auf seine kleingeistigen, steuerbetrügenden Mitbürger einzudreschen. 
Da ist der Fall dann um so tiefer und deshalb teile ich jedes Wort dieser Abrechnung mit einem verrenteten und ziemlich ätzenden Oberlehrer, dem es auch nicht zu peinlich ist, noch angesichts dieser Blamage Überlegenheit zu mimen und sich in völliger Verkennung der Lage abfällig über Herrn Hoeness zu äußern.

PS: Sommers permanente Salbaderei, aber auch seine seltsame Indifferenz waren übrigens ein, nein der Grund, damals mein ZEIT-Abo zu kündigen. "Einerseits-andererseits-hmm" kann ich selber.  
22.1.2014


Der Name André Schmitz sagte mir bis vor wenigen Tagen gor nischd. 
Mittlerweile weiß man, dass der Berliner Staatssekretär Schmitz die Steuer beschissen hat. Ich habe seither einige Filmschnipsel gesehen, auf denen er höchst eitel und mit der Attitüde eines preussisch-großstädtischen mia san mia in die Kamera lacht. 
Schmitz ist ein weiterer Müllsack auf der Abfallhalde Berliner Politiker. 
Viel interessanter sein Cheffe Wowereit. Der hat Schmitz´ Hinterziehungen seit 2012 gekannt und nüschd gemacht. Warum, ist nicht ganz klar, wahrscheinlich haben Wowereits Geschmacksnerven gelitten, angesichts der gigantischen roten Zahlen, mit denen er als Regierender und Aufsichtsrats-vorsitzender gewöhnlich so jonglieren darf.
Für mich ein klarer Rücktrittsgrund, es geht um eine Erbschaft in Höhe von 425.000 Euro bzw. die insoweit anfallenden Steuern, auch wenn ich konzediere, dass der Mann (s. BER) schon so viel Scheiße gebaut hat, dass der aktuelle Coup kaum mehr auffällt.
Jetzt meldet sich Teddy Thierse und meint, er hätte an Wowereits Stelle genauso gehandelt, denn Schmitz sei "ein so guter Kulturpolitiker" gewesen, "der so viel für Berlin geleistet" habe. Jetzt spielen angebliche Verdienste doch eine Rolle oder was? 
Zu Herrn Hoeness ist Herrn Thierse noch eingefallen, dass das Gesetz für alle gleich sei, egal ob prominent oder nicht, Verdienste oder nicht. 
Und deshalb mag ich den Herrn Thierse auch so, man weiß immer, was man von ihm erwarten darf. 
Vor allem lupenreine Objektivität. 
7.2.2014 


Akif Pirincci schreibt in seinem Buch "Deutschland von Sinnen" von einer echten Mittelschicht und einer Fake-Mittelschicht. Die echte Mittelschicht sieht er vertreten von wohlbestallten Angehörigen des öffentlichen Dienstes mit entsprechender finanzieller Absicherung im Alter, die Fake-Mittelschicht sind Facharbeiter, Gewerbetreibende und Selbständige, die mit ihren Steuern und Abgaben aus Produktivleistungen zuvörderst den Sozialstaat tragen und unter immer höheren Abgaben  stöhnen. Richter wird man nach diesen Kriterien zu der echten Mittelschicht zählen müssen. Ein besonders schöner Fall für die Früchte dieser Entwicklung ist die jüngste Entscheidung des Landessozialgerichts NRW - Az. L 7 AS 2392/13 B ER -, mit der das Gericht einem Hartz-IV-Empfänger einen jeweils einmal pro Jahr zu alimentierenden dreiwöchigen Aufenthalt in Indonesien zuschanzte, weil dort der Sohn lebt, den die Mutter in eine "fremde Kultur" mitgenommen habe. Das sei wichtig für die Vater-Kind-Beziehung und zu bezahlen sind Flug, Verpflegung, Transfer, Reise und Unterkunft. Nahtlos angeknüpft wird damit an das Füllhorn, das einzelne Sozialgerichte schon zu Gunsten von EU-Ausländern ausgeschüttet haben, die in diesem Land weder arbeiten wollen noch können. Der Gesetzgeber knetet in Talkshows zwar die Hände und beklagt Gesetzesumgehungen, tut aber nichts. Ist hie wie da auch nicht die eigene Kohle, von der Begründung von Präzedenzfällen mal ganz abgesehen. Man kann darüber schon gar nicht mehr lachen.

2.4.2014


Unser Bundespräsident, übrigens eine der größten Fehlbesetzungen auf diesem Posten, die es jemals in der Geschichte Deutschlands gegeben hat (man wünschte sich da unwillkürlich sogar Heinrich Lübke zurück), erklärte jüngst ausgerechnet den Schweizern die direkte Demokratie. 

Gauck ist ein typischer Repräsentant des Gouvernanten-staates, den Wolfram Weimer in seinem preisgekrönten Artikel beschreibt und den die Leute satt haben bis Oberkante Unterlippe. 

Keine direkte Demokratie bei "hochkomplexen Themen" bedeutet mehrerlei - a) die Leute sind zu doof, b) wir Politprofis können´s viel besser, weil wir jahrelang auf Parteitagen der Macht so lange irgendwo reingekrochen sind, bis wir auch mal was sagen durften, und im Übrigen können wir auf so fantastische Qualifikationen zurückblicken wie etwa Sigmar Gabriel als ehemaliger Berufsschullehrer (womit nichts gegen diesen honorigen Beruf gesagt sein soll) und c) müssten wir "hochkomplexe Themen" anders als in der Vergangenheit erklären, was anstrengend ist und dann würden die Leute am Ende vielleicht merken, dass das gar nicht wild ist mit den "hochkomplexen Themen". 

Und by the way nicht zu vergessen Martin Schulz, der künftige König von Europa, der war, was viele vergessen ja immerhin Bürgermeister von Würselen und wenn das nicht für die Klärung „hochkomplexer Themen“ qualifiziert, dann weiß ich nicht. 

Schließlich scheinen die Schweizer auch beim durchschnittlichen IQ-Level mindestens 50 Punkte über dem gemeinen Deutschen zu liegen, denn die praktizieren das mit der direkten Demokratie auch bei "hochkomplexen Themen" schon ewig und wie mir deucht ist die Schweiz bislang nicht untergegangen oder wäre ein Schlachthof des Pöbels geworden. Egal. Bei uns übernehmen eben die Politiker das Denken für ihre Bürger und wohin uns das gebracht hat sieht man ja. Güldene Aussichten, vor allem was den Euro angeht. 

2.4.2014



Wenn es denn noch eines Beweises für die hier vertretende Auffassung über die intellektuelle und moralische Sklerosierung der Führung dieses Landes bedurfte, dann ist es der Flughafen BER.

Die Bild-Zeitung hat in diesem erschütternden Bericht zusammengetragen, was es über diese Horrorstory zu berichten gibt. Man bedenke, dass die SPD Thilo Sarrazin öffentlich aus der Partei werfen wollte, weil der das "falsche" Buch geschrieben hat, sie hat ihn zum Abschluss freigegeben und dieser Versager Wowereit wird im Dezember 2013 mitten im Orkan WIEDER zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Betreibergesellschaft gewählt. Was ist nur los, sind wir wirklich mittlerweile alle erfolgreich lobotomisiert worden? 

Und noch etwas - bei den Bauleistungen, die man wegen der Kosten (haha) nicht an einen Generalunternehmer vergeben wollte, was bedeutet hätte, dass man EINEN an den Kanthaken nehmen könnte und nicht hunderte von Unternehmern, die jetzt alle mit dem Finger auf die übrigen Kollegen zeigen, sind offensichtlich Mängel schlimmster Kajüte unterlaufen. Wenn ich Mist baue, dann werde ich von meinem Vertragspartner gnadenlos in Haftung genommen, egal wohin das führt, schlimmstenfalls zu meinem Ruin. Bei öffentlichen Bauwerken scheint aber niemand auf die Idee zu kommen, diejenigen, die den Mist vor Ort angerichtet haben, in Haftung zu nehmen. 

Zwei Gründe: Das ist anstrengend, es ist ja öffentliche (und damit fremde) Alternativ-Knete da, im Übrigen könnte herauskommen, dass ich als öffentlicher Bauherr mitverantwortlich bin für den Scheiß. Bei BER sollen Firmen angewiesen worden sein, Kilometer von Kabeln in die Decke zu stopfen, Hauptsache die Decke ist zu und der angekündigte Fertigstellungstermin mit Ladung der Presse, rotem Band und Schere bleibt bestehen. 

Kann es sein, dass diese Entwicklung vielen letztlich scheißegal ist, weil die dafür jetzt aus dem Staatssäckel zur Verfügung zu stellende Kohle von Anderen kommt, sie selbst nichts dazu beitragen? Und haben die, die das tatsächlich bezahlen, vielleicht zu viel zu tun, um  das Hamsterrad, in dem sie sich drehen, nicht zum Stehen kommen zu lassen, weil sie sich das nicht leisten können? Baut man darauf? Rational zu erklären ist das nicht, es spricht aber viel dafür, dass man Verantwortung, Denken und Freiheit an den fetten Moloch in Berlin abgegeben und resigniert hat.

"... Schaden vom deutschen Volke abzuwenden ...". Ha! 

4.4.2014


Ich habe bewusst jedenfalls noch nie ein Lied von "Freiwild" gehört. Ich hab´s auch nicht vor.
Gehört habe ich aber, dass "Freiwild" 2013 nach ihrer Nominierung von der "Echo"-Verleihung ausgeschlossen wurden, weil die Herrschaften von "Mia" und "Kraftklub" ein "rechtsradikal!" rülpsten und mit Boykott drohten. 
Da so etwas im aktuellen Klima für eine sofortige Ausladung ausreicht und niemand ohne Suizidtendenzen mehr "hier" schreit , wenn es um Rückgrat geht, war "Freiwild" schneller draußen als man "Ich will nicht nach Berlin" sagen kann.
Den Beweis für Ihre Behauptung sind die gratismutigen und politisch ach so korrekten Musikanten von "Mia " und "Kraftklub" bis heute schuldig geblieben. 
Bei der Jury hatte man ein eher seltenes Einsehen, "Freiwild" wird an der Verleihung des "Echo" 2014 teilnehmen. 
"Mia" und "Kraftklub" nicht. Prima.
Hier ein Interview mit Sänger Philipp Burger.
28.2.2014



Pullover für das Weltklima. Unter diesem Motto verbeschied jetzt die neue Umweltministerin Hendricks die Bundesbürger, ab sofort nur noch bis maximal 20° at home zu heizen und sich vor der Glotze eben einen Pulli überzustreifen. Grund ist der Klimawandel, den das IPCC beim Meeting in Yokohama derzeit wieder als unumgängliche Apokalypse an die Wand gekritzelt hat, obwohl man vor wenigen Wochen noch zerknirscht erklärt hatte, man habe wohl doch danebengelegen mit den Prognosen und werde da künftig zurückhaltender sein. Frau Hendricks trug bei ihrem Ukas übrigens keinen Pullover dank der angenehmen Temperaturen im Pressesaal. 

1.4.2014


Mir ist klar, dass es jetzt wieder heißen wird, man möge demokratische Gepflogenheiten respektieren, aber für mich ist heute ein rabenschwarzer Tag, nachdem Ramelow zum thüringischen Ministerpräsidenten gewählt wurde. 
Ja, haha, ich weiß, er hat den ersten Wahlgang verloren, na und? 
Die Trantüte, die sich in erster Runde enthalten hat, hat nichts bewirkt und ist auch zu Recht ebenso schnell wieder vergessen wie sein vorgebliches Rebelliönchen.

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Linke ist die Nachfolgerin der SED.

Die SED ist wie man weiß niemals aufgelöst worden, was auf die dringende Warnung von Herrn Gysi hin bewusst vermieden wurde, weil ansonsten ihr Vermögen an die Bundesrepublik gefallen wäre und wer sich etwas damit befasst hat weiß, dass es hier nicht um ein paar hundert Mark ging und an diesem Geld Blut klebte.

Dieses Vermögen ist von marginalen Teilen abgesehen nie wieder aufgetaucht und es darf daher im Wege des Anscheinsbeweises davon ausgegangen werden, dass es sich immer noch entweder bei denen befindet, die es dereinst hatten oder eben bei denen, die in die Fußstapfen derer getreten sind, die es mal unstreitig hatten.

Fehlende Kontinuität sieht demnach anders aus.

Darüber hinaus findet die Linke auch nichts dabei, auch heute noch ehemalige Schergen des Regimes in ihren Reihen zu dulden, die mitverantwortlich waren für Terror, Mord, Körperverletzungen, Verrat und seelische und körperliche Folter. 
Das muss man sich mal rein tun.

Die AfD, die historisch insoweit gänzlich unverdächtig ist und sich und ihre Stammwählerschaft erst finden muss, hat sich für jeden durchgeknallten Nazi zu rechtfertigen, der sein wirres PG-Gesülze auf Facebook postet, während wir hier gerade erleben, wie die Schergen- und Täterpartei in einem OSTdeutschen Bundesland den Ministerpräsidenten stellt. Ich fasse es wirklich kaum.

Mir braucht auch keiner damit zu kommen, dass sich in diesem Völkchen auch honorige Personen tummeln. 
Geschenkt, die gab es in der DDR auch. 
Es ist aber immer noch eine Frage des persönlichen Anstandes und ganz generell der Moral und der Ethik, ob man sich von einem Gebilde an die Macht oder öffentliche Futtertröge spülen lassen will, das Gelichter wie ehemalige IMs oder sonstige Parteikader in seinen Reihen duldet, wie geschehen Feste von ehemaligen Mitgliedern des Reichssicherheitshauptamtes, pardon der Hauptverwaltung A mit Anwesenheit und Lobreden adelt, keinerlei Rechenschaft über das Blutgeld ablegt (zu sagen „ haben wir nicht“ reicht nicht) und im Übrigen auch ehemalige KBWler und sonstige Sektierer aus dem Westen in den Reihen duldet, die alles wofür das pluralistische Nachkriegsdeutschland steht rundheraus ablehnen und hier die einmalige Chance sahen, aus einer faktischen politischen Nichtexistenz „zur Sonne, zur Freiheit“ (ausgerechnet) zu gelangen.

Solange das so ist, verhöhnt ein Spruch wie das „versöhnen, statt spalten“ die Opfer des Regimes, bei dem sich die Linke immer noch schwer tut, es als Unrechtsregime zu bezeichnen, vom latenten Antisemitismus dieses Haufens – für mich ein absolutes no go - will ich gar nicht erst anfangen. Was sie nicht verstehen – es ist nicht das Recht der Täter oder ihrer Helfershelfer, Versöhnung zu fordern.

Und deshalb infiziert dieser permanent perpetuierte Geburtsfehler auch jeden noch so honorigen Menschen, der sich dieser Partei zur Verfügung stellt.

Kommen wir jetzt aber zu den Leuten, für die man fast noch mehr Verachtung übrig haben kann – den Steigbügelhaltern. Wenn man sich vergegenwärtigt, wie sehr gerade Sozialdemokraten für ihre Gesinnung in diesem Terrorstaat gelitten haben und gestorben sind, dann fehlen einem wirklich die Worte, um diese Grabpinkelei zu beschreiben. Das dürfen die grünen Genossen aber mit sich selbst abmachen.

5.12.2014


P.S. 7.12.2014: Ich möchte die Liste derer, die keinesfalls Versöhnung oder Vergebung einfordern dürfen, nach Auflistung der Täter und ihren mit ihnen paktierenden Helfern hiermit ergänzen um die links-sozialisierten Vertreter öffentlich-rechtlicher Medien, die ich au ch noch zwangsweise bezahlen muss. Der Verweis auf "Normalität", die par ordre de Mufti Capellan zu herrschen hat, deckt alles das zu, worauf die Opfer des Regimes Anspruch haben. Und diese Herrschaften wie Capellan sind doch genau die, die ansonsten immer ein "irgendwann muss mal Schluss sein" aufspießen und als unerträglich und Stanntischgequatsche geißeln.



Als aufgeklärter Bundesbürger des 21. Jahrhunderts kann man sich über gewisse Teile der niederländischen Bevölkerung ja nur wundern. Der „Zwarte Piet“ sorgt dort für wüste Eruptionen politischer Korrektheit, sogar Kinder werden bekanntlich von Leuten angepöbelt, die sich dem Schutz und der Verteidigung von Schwächeren und Minderheiten verschrieben haben.

Was für paradiesische Zustände haben wir demgegenüber hierzulande!

Auch bei uns wird ja demnächst der Nikolaus vorsprechen, den man als Beispiel mustergültiger Integration – hüben wie drüben - bezeichnen darf, zumindest dann, wenn man weiß dass der Nikolaus aus dem türkischen Myra stammt.

Ich jedenfalls habe seit meiner Kindheit bis heute nie ein „Hier gilt ein Vermummungsverbot, Kanake“ vernommen oder von einem unbotmäßigen Verhalten des Nikolaus auf bundesdeutschen Bahnsteigen gehört und kenne auch niemanden, der davon mal gehört oder gelesen hätte. Begleitet wird der Nikolaus ja von seinem Knecht Ruprecht und wenn uns unsere Kinder mal mit leuchtenden Augen fragen, was zwei 11 Monate im Jahr völlig unbeschäftigte ältere Herren in einer Kleinstbutze in Lappland so treiben, dann schlagen wir einfach die grüne Bildungsplannovelle aus Baden-Württemberg auf.

Eine schwärende Wunde bleibt allerdings – ich habe zig Tarifverträge studiert, aber nirgends eine Lohn- oder Besoldungsgruppe „Knecht“ gefunden. Meine Frage an Frau Nahles - Ist gesichert, dass da der Mindestlohn bezahlt wird oder droht Knecht Ruprecht zum Schutzpatron der Generation Praktikum zu werden?

28.12.2014



Eine vernichtende Analyse der Nahost-Politik Obamas.

10.8.2015


Vollidioten nennt Stefan Kretzschmar die Zeit-Redakteure, die unter Volldampf auf der Mainstreamwelle schippernd den deutschen Handballeuropameister samt dem DHB migrationsmäßig kartoffelige Nationalduseligkeit vorwerfen. Es gebe anders als bei den Nationalkickern keine Migranten in der Mannschaft. Erkannt hat man, dass der Trainer Ausländer ist, aber der kommt ja aus dem Norden und passt damit zum Arierpack. Vollidioten. Ich wüsste nicht, wie man Stefan Kretzschmar da widersprechen könnte.


16.2.2016


Amoklauf in München am 22.7.2016 durch einen Deutsch-Iraner mit 10 Toten inklusive des Täters und vielen Verletzten mit einer sicher illegal erworbenen Waffe mit ausgefräster Seriennummer. Reaktion der Avantgarde - "Verschärfung Waffenrecht". André Lichtschlag hat stattdessen nachgedacht und Folgendes gepostet, das wie alles, was komplizierter sein könnte, natürlich ignoriert wird:

Ähnlich wie der 17-jährige Tim K. war auch der 18-jährige Ali David S. von Mitschülern und Nachbarn stark gemobbt worden. Beide waren klinisch depressiv, in psychiatrischer Behandlung und nahmen Psychopharmaka. Ali David tötete offenbar unter dieser stark enthemmenden und aggressiv machenden Einwirkung genau so ruhig und gezielt wie Tim.

Im März 2009 schrieb ich nach dem Amok in Winnenden: „Die Psychopharmaka haben sein Wesen verändert.“ Ich zitierte dabei den Blogger „Freeman“, der entdeckte: „Auch der koreanische Student, der an der Virginia Tech University in Blacksburg 32 Menschen tötete, war eine zeitlang in psychiatrischer Behandlung.“ Mehr noch: „Alle Jugendlichen, die in den letzten zehn Jahre in Amerika Amok gelaufen sind, wurden mit Psychopharmaka behandelt, hautsächlich Antidepressiva.“ Diese Stoffe zur Beeinflussung des Gehirns, so „Freeman“, seien dafür bekannt, dass sie gewalttätige Gedanken und Handlungen auslösen. Die Gesundheitsbehörden wissen das und es steht auch als Warnung auf den Beipackzetteln. Tatsächlich verursachen die psychiatrischen Drogen eine Entfremdung von der Realität. Die Schützen wissen nicht mehr, wo sie sind. Sie sehen ihre Opfer nicht mehr als Menschen, sondern als leblose Objekte und als Ziele.“ Sie seien so gefühllos und von der Realität entfremdet, so „Freeman“, dass Sie am Ende auch ohne Probleme zur Selbsttötung fähig seien.

Dabei geht es nicht zuletzt um sehr viel Geld. „Freeman“ schrieb: „Alleine die Top-Fünf der psychiatrischen Medikamente in Amerika, Zoloft, Adderall, Haldol, Lexapro und Clozaril bringen einen Gewinn von 18 Milliarden Dollar pro Jahr.“ Und damals bereits weiter: „Nach einer Statistik der Betriebskrankenkassen aus dem Jahr 2009 hat sich die Zahl der Verordnungen von Psychopharmaka in Deutschland in den vergangenen drei Jahren verdoppelt.“

25.7.2016