Die sog. Antifa führt ja bekanntlich einen innerdeutschen Krieg gegen die Bundeswehr. Das ist grundsätzlich bekannt, vom Ausmaß her aber durchaus erschreckend, wenn man das mal zusammengefasst liest wie hier in der Welt.

Abgesehen davon, dass ich mich gegen einen Allein-vertretungsanspruch dieses Gesocks in Sachen Frieden und Friedenspolitik verwahre, werden hier auch Millionenwerte abgefackelt, die auch ich mit meinen Steuern finanziert habe. Hinzu kommt, dass der letzte schwere Anschlag in Havelberg stattfand, Havelberg in Sachsen-Anhalt, wo die Menschen von der letzten Flut schwer getroffen wurden und die Bundeswehr einen überragenden Hilfseinsatz durchführte.

Jetzt hat sich auch Monty Schädel (ja Schädel, von Hirn ist da nirgends die Rede) zu Wort gemeldet für die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), die ja bereits mit geschmackvollen Postkarten aufgefallen ist, auf denen Särge und Ölpipelines zu sehen sind und damit auch dem intellektuell maximal herausgeforderten Friedensfreund klar macht, wo´s längs geht. Die Dinger kann man auch käuflich erwerben. Wenn man will. Ich will nicht.

Schädel ist Geschäftsführer dieses Haufens und wagte sich an einen verbalen Hochseilakt. Das Vorgehen der Antifa sei zwar "nicht meine Position", er habe aber "volles Verständnis für solche Aktionen".

Wie man "eigene Positionen" derart in schmierigen Verbalschleim verpacken kann, war mir neu. Fakt ist aber, dass hier ein aalglatter Friedensengel eigene Strafbarkeit zu umgehen sucht, gleichzeitig bereits begangene Straftaten rechtfertigt und den Boden bereitet für neue.

Das sind wirkliche und wahre Friedensfreunde. Hut ab. Aber man kann sich dogmatisch ja auf bewährte Friedensfreunde und ausgemachte Hohlköpfe wie Inge Viett berufen, die schon 2011 absonderte "Wenn Deutschland Krieg führt und als Antikriegsaktion Bundeswehrausrüstung abgefackelt wird, dann ist das eine legitime Aktion wie auch Sabotage im Betrieb an Rüstungsgütern, illegale Streikaktionen, Betriebs- und Hausbesetzungen, militante antifaschistische Aktionen, Gegenwehr bei Polizeiaktionen". Viett und Schädels Friedensfreunde untergehakt gegen die Kriegsmaschine Deutschland, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Dolle! 

Und noch was - Sabotage gefährdet das Leben der Soldaten, die sich auf funktionierendes Material verlassen müssen. Aber das sind ja auch Mörder und keine Menschen.

 5.8.2013


Und hier noch die brandheißen Weihnachtsgrüße der Arschlöcher von der Antifa Freiburg. 

31.12.2013


Verteile um, dann wird alles gut, dieses Mantra ist allgemein bekannt und beliebt. Speziell in Deutschland, das mit solcherlei Wirtschafterei ja eigentlich genügend Erfahrung haben sollte, aber die Deutschen sind und bleiben Sozialromantiker. Und bist du´s nicht, gehörst du zu den Neoliberalen im Lande. 

Jedermann weiß um die sauteuren und schwer bewachten Villen in den Nobelvororten südamerikanischer Großstädte und die überwiegend grauenhaften Lebensumstände in den Favelas, um das wahnsinnige Auseinanderklaffen der Schere zwischen warm und reich in diesen Staaten. Das werden wir von hier aus kaum beeinflussen können, also bleibt die Frage, wie es mit dieser Schere eigentlich hier zu Lande bestellt ist. 

Man kann angesichts der Meldungen der Links- sowie der Sozialindustrie den Eindruck bekommen, wir seien auf dem Weg in südamerikanische Verhältnisse. Abgesehen davon, dass hier unglaublich viel Wind von interessierter Seite gemacht wird, wäre es interessant zu wissen, ob man auch zu viel Umverteilung – und um die geht´s ja letztlich bei der Ungleichheit bzw. deren Beseitigung – betreiben kann. 

Dieser Artikel, der eine IWF-Studie umsetzt, ist sehr interessant. Insbesondere erweist sich, dass einer der üblichen Verdächtigen – die USA – bei den 25% rangieren, die in den Industrieländern  „besonders“ viel von den Reichen zu den Armen umverteilen. Holland hatte man da erwartet, dass aber auch die Briten dabei sind, wird ein Schlag ins Kontor mancher Betonköpfe sein. 

Überdurchschnittlich mal wieder auch hier Deutschland, das außerordentlich viel von reich nach arm verschiebt und zwar in einem Maße, das diese Umverteilung zumindest nach Meinung der Forscher bereits als schädlich befürchtet werden muss. Reichtum, zumindest der in Deutschland, schadet danach eben nicht. Der grassierende Neid allerdings schon. 

27.4.2014


Im Gaza-Streifen sterben Menschen und tausende Israelis leben in permanenter Todesangst. Die Palästinenser haben drei israelische Jugendliche entführt und ermordet. Daraufhin ermordeten israelische Extremisten einen 16jährigen Palästinenser, der bei lebendigem Leib verbrannte. Dann Hamas-Raketen auf Israel, durchschnittlich alle sieben Minuten eine und das schon viele Tage lang, Vergeltungsangriffe der Israelis, Tod, Verwüstung, Leid. Fast schon Alltag vor Ort. 

Zeit für die guten Menschen in unserem Land, die Stimme zu erheben. Nicht etwa gegen diese irren faschistischen Massenmörder der Hamas, nein, gegen die unmenschlichen Israelis. Mal wieder. Und vorwiegend aus einem linken, sich progressiv fühlenden Milieu, das seinen latenten Antisemitismus hinter dem Wort "Antizionismus" versteckt. Linke eben. Michael Miersch hat daraufhin die Brandrede Achim Hechts auf Facebook geteilt. Hier ist sie:

"Was hat Israel-Solidarität mit Liberalismus zu tun?

Von Achim Hecht
(Herausgeber des libertären Blogs “Antibürokratieteam”)

“Was hat das mit Antibürokratie zu tun?” Fragte einer unserer Leser nachdem ich auf unserer Facebook-Seite eine Liste der Demonstrationen unter dem Motto “Stand with Israel” veröffentlichte. Gute Frage. Sie ist berechtigt: Was hat Israel-Solidarität mit dem Antibuerokratieteam zu tun?

Was hat ein demokratischer Rechtsstaat, der von einem faschistischen Regime angegriffen wird, mit einem liberalen Blog zu tun? Was hat es mit Liberalismus zu tun, einen öffentlichen Kontrapunkt zu setzen zu den islamistischen Hetzern, die z.B. in Frankfurt zusammen mit NPD-Nazis und “antizionistischen” Linksextremisten für eine Endlösung der Israel-Frage randaliert haben?

Antisemitismus – und in seiner modernen Form, der “Antizionismus” – war und ist die “offene, terroristische Ideologie der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente der Gegenaufklärung”. Um hier ein Zitat des Kommunisten Georgi Dimitroff, ursprünglich gegen den Kapitalismus gewandt, leicht abgewandelt in einen treffenden Sinnzusammenhang zu bringen. Ich selbst, alle unsere Autoren, stehen für die Aufklärung, für den liberalen und säkularen Rechtsstaat. Das hat es damit zu tun.

Im ehemals zu Ägypten gehörenden Gaza-Gebiet, das Israel 2005 – in einer aus meiner Sicht tragischen Fehleinschätzung der Lage – räumte, hat sich unverzüglich ein Regime etabliert, das elementare Menschenrechte mit Füssen tritt. In Gaza sind Frauen Menschen zweiter Klasse, bekennende Schwule gibt es… aufgeknüpft… zu sehen, Kritiker des Regimes leben ebenfalls unter Todesdrohung. Kinder werden zum Hass auf “die Juden” erzogen. Sowohl das Gaza-Gebiet als auch die “Autonomiegebiete” westlich des Jordans sind Failed States, die am Tropf der UNO und der EU hängen – und am Tropf der Israelis (bzw. der wirtschaftlichen Strukturen, die die vielgescholtenen “israelischen Siedler” dort aufgebaut haben).

Die arabische muslimisch-christliche Minderheit in der lebendigen multikulturellen Demokratie Israel geniesst alle Bürgerrechte. Araber sind im Parlament und im obersten Gericht vertreten. Arabische Kommunen verwalten sich selbst. Arabischstämmige Bürger partizipieren als Arbeitnehmer und Unternehmer am wirtschaftlichen Erfolg der High-Tech-Nation Israel. Ja und – natürlich! ist man geneigt zu sagen – es gibt Integrationsprobleme und Streit. Nicht nur zwischen Arabern und Juden, sondern generell. Araber beschweren sich über den Generalverdacht, unter den sie – manchmal, von einigen – gestellt werden; zurecht. Hunderttausende, Millionen von Bürgern – autochthone Hebräer, Europäer seit Ende des 19. Jahrhunderts und in Folge der Shoah, Russen nach 1991, vertriebene Juden aus den arabischen Nationen, musste und konnte dieses Land integrieren… orthodoxe Juden, liberale Juden, Entrepeneurs und sozialistische Kibbuz-Träumer. Menschen die ihren ur-liberalen Traum träumten und träumen, ihr eigenes Glück zu gestalten, in einer Gesellschaft frei von Unterdrückung und in Frieden zu leben. Sie zoffen sich (manchmal), dass die Fetzen fliegen. Trotzdem – oder deshalb: es ist eine Nation daraus geworden mit einer Meinungsvielfalt und einem toleranten Klima – trotz permanenter Kriegsbedrohung – die ihresgleichen sucht, auch in Europa. Eine Nation, die in Sachen Technologie und Wissenschaft Weltstandards setzt.

Die naiven Trottel – oder bösartigen Hetzer – hierzulande, die vom “Apartheidsstaat Israel” faseln (verzeihen Sie mir das starke Wort) können oder wollen nicht sehen, dass die erste Aktion der Hamas-Faschisten 2005 war, das Gaza-Gebiet “judenrein” zu machen und alle Synagogen nieder zu brennen. Und auch im Herrschaftsbereich der – angeblich – gemässigteren Fatah westlich des Jordans steht auf “Kollaboration” (soll – z.B. – heissen, Land an Juden zu verkaufen…) die Todesstrafe. Ja es gibt Apartheid in der Region: östlich von Jerusalem und südlich von Tel Aviv. Und als Liberaler erlaube ich mir, gegen Apartheid und Faschismus aufzustehen. Überall auf der Welt. Jederzeit.

Die “Äquidistanz”, die viele Libertäre hierzu verbreiten (manche, wie das “antizionistische” Arschloch Sheldon Richman, sind ehrlicher) liegt mir nicht so. Äquidistanz zu Faschisten und Anhängern des – zugegeben – fehlerhaften, sich selbst auf dem “Weg in die Knechtschaft” befindlichen, demokratischen Rechtsstaates? Den Fehler hat schon einmal Ludwig von Mises gemacht, auf den sich das Antibürokratische in unserem Blog-Titel tatsächlich bezieht. Er hat sich korrigiert, später, in der Emigration.

Die deutschen Faschisten wollten eine “Endlösung der Judenfrage” in Europa – wo Menschen jüdischen Glaubens seit 1.500 Jahren lebten. Sie haben versucht, ihr hasserfülltes Programm mit Entrechtung, Mord, Totschlag – schließlich industriell organisiert mit den modernsten technischen Mitteln, die damals zur Verfügung standen – umzusetzen. Das ist ihnen nicht vollständig gelungen, dank der späten, aber am Ende erfolgreichen, Intervention des freien Westens. 6 Millionen Juden starben trotzdem. Die Hamas und andere radikale Islamisten wollen dasselbe im Nahen Osten. Wo Juden ebenfalls seit mehr als 3.000 Jahren leben.

Adolf Hitlers “Mein Kampf” hat kaum jemand ernst genommen. Mit den bekannten Ergebnissen. Ich nehme die Charta der Hamas ernst:
“Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!”
Solidarität mit Israel! Free Gaza! From Hamas. 


14.7.2014  


Und weil´s zu wahr ist, um schön zu sein, hier noch ein Zwischenruf von Gideon Böss (Juli 2014):

Solidarität mit Gotteskriegern und der Mafia

Von Gideon Böss

Was mich an der Einstellung der meisten Deutschen zum Nahostkonflikt immer wieder erstaunt, ist, dass sie beim Blick auf Israel und Palästina all die Werte über Bord werfen, die ihnen ansonsten so wichtig sind. Man ist, zu Recht, stolz auf die Toleranz und Offenheit, mit der mittlerweile zwischen Nord- und Bodensee die verschiedensten Lebensentwürfe akzeptiert werden. Es wird sehr empfindlich auf Diskriminierung von Frauen, religiösen Minderheiten und Schwulen reagiert. Wer sein Kind schlägt, ist sozial geächtet, wer die verlorenen Ostgebiete zurückfordert, auch. Streit und Unstimmigkeiten werden verbal gelöst. Der Einsatz körperlicher Gewalt ist verpönt und wer sich nicht als Mann oder Frau fühlt, kann auch gerne als Geschlecht X durchs Leben gehen. Alles kein Problem in Deutschland, das ist mittlerweile Leitkultur, wer dahinter zurückfällt, fällt in die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit.

Und trotzdem können sich die gleichen Menschen, die das Wort „Neger“ aus Kinderbüchern streichen wollen, weil es diskriminierend ist, im Nahostkonflikt nicht zu den Werten bekennen, die ihnen normalerweise über alles gehen. In Israel garantiert der Staat die Rechte von Homosexuellen, weswegen Tel Aviv zu den beliebtesten Städten unter feierfreudigen Schwulen gehört. Auch die Religionsfreiheit wird verteidigt. Es gibt eine freie Presse und eine unabhängige Justiz, die beide ihren Anteil daran haben, dass diverse Spitzenpolitiker wegen Korruptionsaffären im Gefängnis sitzen. Darunter auch ein ehemaliger Präsident, der übrigens von einem arabischstämmigen Richter verurteilt wurde. Die Gewaltenteilung funktioniert, was eine wichtige Voraussetzung für eine offene Gesellschaft ist. Gleichzeitig ist Israel ein Multikulti-Wunderland, in dem Menschen aus allen Teilen der Erde leben. Der jüdische Staat ist auch das Land im Nahen Osten, in dem Araber mit Abstand am meisten Rechte genießen.

Wie sieht die Situation auf der palästinensischen Seite aus? Es gibt ja im Moment zwei Beta-Versionen eines künftigen palästinensischen Staates und in beiden ist es nicht weit her mit Toleranz und Offenheit. Frauen werden sowohl im Westjordanland der Fatah als auch im Gazastreifen der Hamas unterdrückt. Religionsfreiheit gibt es nicht und das Juden in einem palästinensischen Staat nicht leben dürfen, hat Abbas selbst immer wieder klargestellt, ohne dass es jemanden stört. (Man kann sich nur schwer vorstellen, dass Netanjahu von einem moslemreinen Israel sprechen könnte, ohne dass es weltweite Empörung gebe und die UNO sich in Sondersitzungen mit dem Thema beschäftigen würde.) Unter der Hamas könnte es jüdische Mitbürger schon deswegen nicht geben, weil sich die Terrororganisation in ihren Statuten dazu bekennt, alle Juden töten zu wollen. In Deutschland kennt man solche Pläne unter dem Namen Endlösung. Homosexuelle werden von der Hamas verfolgt, gefoltert und ermordet. Es gibt keine Kunstfreiheit und wer sich Satiren auf die Herrschenden erlaubt, findet sich im Kerker wieder.

Sollte morgen ein palästinensischer Staat gegründet werden, würde dieser Homosexualität mit dem Tod bestrafen, er würde die Religionsfreiheit nicht gewährleisten, er würde Frauen unterdrücken, er würde Juden nicht als Bürger akzeptieren, über keine unabhängige Presse oder Justiz verfügen und sich in wesentlichen Teilen auf die Scharia berufen. Wer in Deutschland kann sich mit solchen Werten identifizieren? Vermutlich nur eine kleine Minderheit. Aber warum hoffen dann so viele, dass es diesen Staat geben wird?

Wer den Palästinensern wünscht, so frei leben zu können, wie es für uns in Mitteleuropa selbstverständlich ist, sollte sich nicht mit denen solidarisieren, die all diese Werte bekämpfen. Wer heute „Freiheit für Palästina“ fordert, solidarisiert sich mit islamistischen Gotteskriegern und der Mafiaorganisation Fatah. Wer den Palästinensern ein Leben in Freiheit wünscht, muss ihnen andere politische Führer wünschen. Politiker, die sich nicht über den Mord an jüdischen Jugendlichen freuen, sondern die Täter suchen und bestrafen. Politiker, denen ein Heiliger Krieg nicht so wichtig ist wie eine funktionierende Müllabfuhr und Politiker, die nicht darüber grübeln, wie sie Homosexuelle am besten verfolgen können, sondern die den Christopher Street Day in Gaza eröffnen.




"Linke Heuchler" - Herrgott, Herr Mohr, wenn ich nicht bekanntlich homophob wäre, würde ich Sie für diesen Artikel küssen.

5.8.2014

 


Frau Röhls krachende Abrechnung mit der kalkulierten Hysterie nach der Kölner Hooligandemo (HogeSa), den "Söhnen und Töchtern" der IS à la de Maizière (ich dachte, der Mann hat was geraucht) und dem beschissenen Schweigen im Angesicht alljährlicher linker Gewaltorgien, sei es Schottern, sei es Rote Flora, sei es 1. Mai.

4.11.2014



Hier ist das blinde Huhn, das auch mal ein Korn gefunden hat, die Ausnahme, die die Regel bestätigt! Die taz widmet sich Akif Pirincci und das mit etwas, was wirklich nach Humor ausschaut. Chapeau, ist wirklich gelungen und deshalb muss man es angesichts seines Seltenheitswertes auch posten. 

5.11.2014



Puh, ich habe schon gedacht, ich bilde mir das alles nur ein. Mein Dank an Burkhard Lischka, den rechtspolitischen Sprecher der SPD! Bundesjustizministerium hat einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht zum Thema "Haßkriminalität". Der richtet sich gegen Rechts-, nicht aber gegen Linksradikale. Grund laut Lischka auf entsprechende Frage der SPD-Postille "Vorwärts", was sei, wenn einer Rechtsradikale verprügle, weil er Haß auf Nazis habe: Ihm sei "nicht bekannt, dass die Antifa gezielt Nazis verprügelt. Jedenfalls zielt das Gesetz nicht auf solche Fälle der Gegenwehr". 

Gegenwehr. 

Gleichzeitig hat der Verfassungsschutz in seinem Bericht für 2012 einen starken Anstieg versuchter Tötungsdelikte im linksextremen Milieu festgestellt. Insgesamt habe es in diesem Jahr 876 Gewalttaten mit linksextremistischem Hintergrund gegeben, im Wesentlichen gerichtet gegen "Polizisten und tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten".

17.11.2014