Ich werde nicht der Einzige sein, der - nur - über eine gesunde Achtels- oder Viertelsbildung besitzt, wenn es um Geschichte geht, wobei die Sache um so mehr ausdünnt, je länger etwas her ist.

Gleichwohl gibt es kaum etwas Spannenderes als Geschichte.

Eines der Probleme dabei ist, dass man das, was einem so rudimentär im Kopf herumgeistert, oft zeitlich nicht richtig einordnen kann.

Ich habe mich daher entschlossen, für mich das Ganze zu ordnen und zumindest stichpunktartig auf eine riesige Perlenkette zu ziehen.

Ich fange einfach mal irgendwo an und setze dann "vorne" und hinten" das an, was mich interessiert, die Lücken schließe ich dann auch peu à peu.

Dieses Werk wird nie fertig, aber gerade hier ist der Weg das Ziel. Ich freu mich drauf. Fehler, Lücken, "falsche" Schwerpunkte und Ungenauigkeiten möge man mir nachsehen. So ist das Leben.

Und noch was - ich bin typischer "Westler" und erschließe mir die Welt von hier aus.

Und die Zeit drängt. In Sachsen-Anhalt will man den Geschichtsunterricht von Daten und Zahlen befreien und irgendeine "narrative Kompetenz" stärken. Puh.

Hesselbach im Februar 2016