12.01.2016: Was auch mal gesagt werden muss.





16.1.2016: Wenn jemand vor dem 16.01.2016 behauptet hätte, dass ich an besagtem 16.01.206 - freiwillig - vier (in Worten: vier) Lauchstangen nacheinander verdrücken würde, den hätte ich für verrückt erklärt und jede Wette dagegen angenommen. 
Das ist eben das Problem, wenn man vom Land kommt, was der Bauer nicht kennt, ....
Was Alexander und Bettina aber da gezaubert haben, ist schlichtweg genial.
Marina hat sogar fünf von den Dingern verdrückt.
Man kokelt die Kollegen im offenen Feuer richtig an, wickelt sie in Zeitungspapier (endlich eine sinnvolle Verwendung) und verpackt sie warm, damit sie richtig durchziehen können. Dann streift man die verbrannten Außenhäute ab, tunkt das Ganze in die spanische Sauce, die man vorher gebraut hat und dann ab dafür. Das Ganze nennt sich Calcotada und wird von autochthonen Spaniels auch mit einer ganz speziellen Zwiebel zubereitet, bei uns musste der Lauch herhalten, der aber durchweg eine gute Figur machte. Der Hammer.
Ich kratze zur Zeit an der Seger´schen Haustür, um das Rezept für besagte spanische Sauce zu bekommen. Eviva Espana!
PS: Der Rote auf dem Bild ist aus Kappelrodeck. Passt, auch wenn wir später noch eine schlotzige Rioja-Volte schlugen.


22.1.2016: Gruselige Ecken bei uns im Hesselbach 


5.2.2016: Irgendwie potthässlich, aber doch wohlig-warme Heimstatt während der Studentenzeit: das rot gescheckte Haus in der  Mercatorstraße zu Mainz- Marienborn



7.2.2016: Läuft bei uns



8.2.2016: De Zoch kütt













19.02.2016: Das ist ein Bild der deutschen Curling-Nationalmannschaft.

Ich erwähne das, weil wir es unlängst mit dem Papier gewordenen feuchten Traum eines ZEIT-Redakteurs zu tun bekamen, der die fabelhaften deutschen Handball-Europameister als Horde arischer Kartoffel-Hunnen beschrieb.
Er vermisse Migranten in der Truppe, hieß es.
Da stellt sich natürlich sofort die Frage, wo anfangen, wo aufhören.
Meine Überprüfung ergab, der Beweis ist beigefügt, dass wir es mit schockierenden Zuständen auch in anderen bundesdeutschen Sportarten zu tun haben, die sich als fest in - weißer - deutscher Hand befindlich erweisen.
Schauen Sie sich nur die deutschen Curler an, einer ist sogar blond! Abgründe deutschen Rassenwahns tun sich aber auch in anderen Sportarten auf.
Ohne die genauen Zahlen zu kennen, würde ich behaupten wollen, dass Sportler mit Migrationshintergrund, dunkelhäutige zumal, in Kreisen deutscher Sportkegler massiv unterrepräsentiert sind.
Was tun, das Vierte Reich steht vor der Tür und begehrt Einlass, die Welt schaut auf uns und wartet auf eine adäquate Reaktion.
Guter Rat ist teuer.
Zu denken wäre daran, für deutsche Boxställe antretende Kämpfer, deren Namen deutlich überwiegend auf vic, ov, enko oder oglu enden mit blonden deutschen Curlern zu verrechnen.
Wir benötigen jedenfalls umgehend einen Arbeitskreis.
So oder so danke ich aber dem wackeren Redakteur herzlich dafür, den Finger ohne Schonung der eigenen Person in eine schwärende, bundesdeutsche Wunde gelegt zu haben. Mehr davon!