Charles Bukowski - Kaputt in Hollywood

Ich konnte Bukowski instinktiv nicht leiden, als er in meinen Jugendjahren mächtig en vogue war. Ein Buch habe ich von ihm nie gelesen, immer nur Ausschnitte und die reichten mir. Große Literatur sieht für mich anders aus.
Da man mit dem Alter gelegentlich auch etwas offener für die Dinge wird, habe ich mir nun - vom Grabbeltisch - "Kaputt in Hollywood" beschafft und mindestens 100 Seiten gelesen, ehe ich es weglegte.
Was soll das? Bukowski kann man meines Erachtens nur in seiner Zeit verstehen, weiter reicht sein Werk und seine Message nicht. Muss ich nicht haben, auch wenn mir bewusst ist, dass schweinische und provokante Schreibe ein Kunstgriff sein kann. Das war trotzdem meine letzte Bukowski-Lektüre. Mir sagt der Mann rein gar nichts.